Koray Yılmaz-Günay

Tugendterror

Alle ernst nehmen?

Jennifer Petzen, Koray Yılmaz-Günay (2015): Alle ernst nehmen? Welche Schlüsse sollten wir aus den Pegida-Protesten ziehen? Ein Kommentar von Jennifer Petzen (Lesbenberatung) und Koray Yılmaz-Günay (Akademie für politische Bildung bei der…
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Polizei und Kriminalstatistik: Diversity egal

Nichts gegen Diversity, z.B. bei der Polizei. Ganz im Gegenteil: Ich habe ein ❤ für Diversity, auch bei der Polizei. Allerdings würde Diversity ein Doppel-❤ bekommen, wenn sie nicht nur meinen würde, mehr Leute einzustellen, die «Migrationshintergrund» haben. Unflankiert kann das ins Auge gehen. So wie: Kugelschreiber im Auge. Da haste dich dann kurz gefreut, aber nichts wird besser (als das Einkommen der Eingestellten).

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Tugendterror 2.0

Meinem inneren Propagandaministerium steht jetzt eine noch deutlicher linksgrünversiffte jüdisch-kommunistische Minister_in mit zwei dynamischen Gendersternchen vor. Si_er hat neue Verwaltungsrichtlinien erlassen, die es mir in Zukunft verbieten, Personen und Personengruppen respektvoll zu begegnen bzw. von diesen Pe*rsonen_grup*pen ausgerichteten Aktivitäten beizuwohnen, die positiven Bezug auf ein*en oder mehrere dieser Begriffe nehmen (insbesondere, nicht ausschließlich):

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Wo geht es mit den «Nazis» hin, wenn sie «raus» sind?

1. Spoiler: Die Nazis sind bereits «raus». Und zwar nicht, weil sie jemals ernsthaft «raus» sollten, sondern einzig und allein aus dem ordinären Grund, dass sie sterblich waren. Wer bei der NSDAP mitgemacht hat – in der Partei, bei einer der zahllosen Neben- und Unterorganisationen und/oder im freiwilligen Dienst in Betrieb, Nachbarschaft oder Familie –, ist mittlerweile tot oder wird nicht mehr mit der guten alten Zeit belästigt, wo die Autobahnen noch keine Schlaglöcher hatten. Auch bei 99,78% der noch lebenden klopft der Tod mittlerweile lauter an die Tür als das Herz oder der Staat, der Unrecht bestrafen will.

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Was ich beim Deutschunterrichten selbst so lerne


Es ist nicht nur interessant, welche Unterschiede zwischen «Ich habe eine ARBEIT» und «Ich habe einen JOB» existieren (Arbeitssicherheit, geregelte Arbeitszeiten, Urlaubsanspruch, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, existenzsicherndes Einkommen…). Es ist auch interessant, dass das eine «ARBEITS-Agentur» und das das andere «JOB-Center» heißt. Da weißte, in welchem Bereich deine (potenzielle) Vernutzung vorgesehen ist.

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Sozen-Neid, Sozialneid

Wenn Steuern wieder erhoben werden würden, die es schon einmal gab (Vermögenssteuer),wenn Steuern überhaupt erhoben werden würden, die alle (außer die F.D.P.) wollen (Finanztransaktionssteuer),wenn Steuervermeidung bekämpft werden würde (Kapitalertragssteuer und…
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Man sieht nur mit den Augen gut, das Wesentliche ist für das Herz unsichtbar

Die meisten Leute mit Farbenfehlsichtigkeit, die ich kennengelernt habe, sagten von sich zum Beispiel: «Ich habe eine Rot-Grün-(Seh-)Schwäche». Wenn sie überhaupt davon sprachen. Diejenigen, die von sich sagten, sie seien «farbenblind» meinten demgegenüber nicht, dass sie gar keine Farben, sondern nur Kontraste (hell/dunkel) sehen, sondern dass sie meinen, an Menschen keine «Farbe» zu sehen. «An Menschen» meint hier nicht die Kleidung, das Haar oder die Augen von Menschen, sondern «die Haut».

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Neues Verb: seibern

Wenn in einem Land etwas viele, viele Male passiert und der Sprecher der Regierung dieses Landes beim x. Mal wiederholt: «So etwas hat keinen Platz in unserem Land», irrt er…
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#LaRépubliqueamArsch

Könnte der ganze Spaß nicht wenigstens finanziell günstiger organisiert werden? Ich meine, ein Verein, der steht, bevor eine «Bewegung» sich gebildet hat, der aber die «Bewegung» tragen soll, weilundaberoder die…
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Restauration ohne Revolution

Der Sozialarbeiter-Pädagoge-Psychologe Ahmad Mansour verkündete gestern auf Twitter seine Liebe zu Abschiebungen, solange sie rechts-staatlich erfolgen, aber – ganz wichtig – ohne Panikmache: Die #Abschiebung von Strafttätern entscheiden Gerichte. Nicht…
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Uhren umstellen

Ich möchte mal eine Sache sagen, die mir auf der Seele brennt, seitdem es diese NSU-Protestaktionen mit dem langweiligen Titel «5 vor 12» gab. Wenn die Aufdeckungen (und alles, was…
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Stille Post

Wenn dein Staat andere (dich er-) morden lässt, damit die eigenen Patschehändchen sauber genug bleiben, um andernorts Demokratie reinzubomben, heißt das a) bedauerlicher Einzellall?b) Behördenversagen/Panne?c) nicht erwiesen? Die richtige Antwort…
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«Ja, hat er, du Penner»

Wenn wir im frühen Mittelalter leben würden und etwa drei von hundert adelig und/oder Angehörige des Klerus wären, erschiene mir die Selbstverständlichkeit, mit der ein bestimmter Menschenschlag Raum nimmt, verständlicher.…
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Als sei es eine Offenbarung

Wovon plaudern «eigentlich» Menschen, die mitteilen, Gewalt sei «keine Lösung»? Selbstverständlich ist Gewalt keine «Lösung». Im besten Fall beginnt das Problem dort, sicher aber endet es nicht mit einer Verkündigung…
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Mir hilft «Recep, der Nazi» nicht

1. Das Wort «Nazi» bezeichnet eine außerirdische Spezies, die irgendwann auf die Erde kam und – mit einem Schlag und ausgesprochen zufällig – das Deutsche Reich in seine Gewalt nahm und es in seine Epoche des Nationalsozialismus führte (daher der Name «Nazi»). Die Deutschen lebten in dieser Zeit im Untergrund, deswegen wird immer gesagt: «Die Nazis haben…» – Bis heute weiß niemand so genau, wo sich die Deutschen befanden, solange die Nazis da waren.

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Braucht es Unterstriche und/oder Sternchen, um ein guter Mensch zu sein?

Als die Zeitschrift Gigi eingestellt wurde, schrieb ihr Chefredakteur zu den Gründen u.a.:

Es fehlte nicht wirklich an Geld, Gigi hat stets schwarze Zahlen geschrieben. Vielmehr wäre eine neue, mindestens eine personell erweiterte Redaktion gebraucht worden. Doch in Zeiten, da immer mehr junge Menschen als Berufswunsch «irgendwas mit Medien» angeben (irgendwas mit Rechtschreibung und Grammatik wäre zunächst erfreulicher), hat ein journalistisches Medium es schwer, das gedruckt wird, das nicht flüchtig ist wie eine schnell erstellte Website im Internet oder ein eitles Blog zur gepflegten Selbstbespiegelung.

Ich finde das «Irgendwas mit Rechtschreibung und Grammatik» selbstverständlich sehr witzig, weil es sich über die Verhunzung lustig macht, ein bisschen elitär-konservativ ist – und damit die eigene Zugehörigkeit zu was Bessrem betont. (Und – klar – auch, weil es eine schlimme Realität beschreibt.)

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Schweinepriester vs. Vogelschiss

Es brauchte keinen Bonus-Beweis für die These, Alexander Grauland sei ein Schweinepriester. Nicht einmal Alexander Grauland behauptet wirklich, etwas anderes als ein Schweinepriester zu sein. Deswegen überrascht mich die Überraschung,…
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Fluchtursachen schaffen innerhalb der EU

Der Satz: «Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten», ist meines Erachtens offensichtlicher Quatsch. Die Welt ist voller denn je mit Gegenbeispielen. Und doch zeigt der «Fall» Italien, was passiert, wenn erlaubte Wahlen zu einem anderswo unerwünschten Ergebnis führen:

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Andrea Nahles macht jetzt in Verfassungsrecht

Vor vier Tagen verlautbarte Andrea Nahles:

Vor 69 Jahren ist das Grundgesetz in Kraft getreten. Es ist die Richtschnur unseres politischen Handelns und die Leitkultur für alle Menschen in unserem Land.

Offenbar sollte sie selbst das Grundgesetz gelegentlich aufschlagen, bevor sie Ansichten äußert, zumindest, wenn sie zu «allen Menschen in unserem Land» dazugehören möchte, denn → «die entscheidenden Fragen», die ihr «ungeklärt» erscheinen, sind bereits vor 69 Jahren geklärt worden.

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Zwei gewagte Thesen und eine nicht so gewagte Schlussfolgerung

1. Ich sympathisiere selbstverständlich sehr mit der Idee, dass Mieten bezahlbar sein sollten. Dass Menschen nicht verarmen, nur weil sie nicht auf der Straße leben wollen. Daraus ergibt sich allerdings meines Erachtens nicht automatisch: «Die Mieten sind zu hoch.» Unter Umständen sind nämlich die Einnahmen, aus denen Mieten bezahlt werden, zu niedrig.

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Willkommen bei Freunden!

Deutschland ist, wenn am selben Tag Bier nicht mehr «bekömmlich» genannt werden darf (Bundesgerichtshof), es im Rahmen der Meinungsfreiheit aber total tutti ist, Aydan Özoğuz «entsorgen» zu wollen (Staatsanwaltschaft Mühlhausen/Thüringen).
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Lebensleistungs-Goals

Zum Thema Zivilisation möchte ich mitteilen, dass dieses Internet offenbar auch nicht immer das ist, wofür es gehalten wird. Es gibt ganze 23 [!] Einträge zu «Professional Bitchiness». Henning Obens…
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Kandidatur aus dem Gefängnis

Am 24. Juni 2018 finden vorgezogene Wahlen in der Türkei statt, mitten im Ausnahmezustand, damit das Präsidialsystem für Herrn Erdoğan schneller eingeführt werden kann. Der einzige Lichtblick, wenn auch nicht sehr aussichtsreich: Am Freitag hat Selahattin Demirtaş von der HDP aus dem Gefängnis in Edirne (an der bulgarischen Grenze, also am Arsch der Welt, von Ankara aus gesehen) seine Kandidatur erklärt. Hier ist meine (etwas holprige) Übersetzung der Erklärung der Kandidatur eines politischen Gefangenen:

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Quo vadis, Frühsexualisierung?

Ich möchte der Frühsexualisierungscommunity zweieinhalb ernstgemeinte Fragen stellen: 1. Hat es aus dem Spektrum besorgniserregender Eltern jemals eine Kampagne gegen Telefonsex-Hotlines bzw. «Fremdgeh»-Webseiten im TV-Nachtprogramm oder die «galaktischen Orgasmen» von…
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You Make Me Laugh – Go to Gulag

1998 wurde die Buchstabenfolge «sozialverträgliches Frühableben» zum Unwort des Jahres gewählt. Heute hätte J. Spahn einen zusätzlichen Staatssekretärsposten für den Erfinder rausgeschlagen, wenn Karsten Vilmar nicht schon 88 wäre –…
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Wie wird das Heimatministerium im Jahr 2134 heißen?

Wer im Jahr 2134 (das sind nur noch 116 Jahre oder so) noch keine Termine hat, kann vielleicht an einem Tag, wo keine Wiederholung der «Sendung mit der Maus» läuft, herausfinden, wie heute staatliche Behörden und Neonazis Hand in Hand arbeiteten, um gewöhnliche Menschen zu ermorden und die Spuren zu vernichten, so gut sie es vermochten: → Verfassungsschutz will NSU-Bericht für 120 Jahre wegschließen.

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Totem und Tabu – reloaded

Von den etwa 4.000 Säugetier-Arten legen nur der Schnabeligel und das Schnabeltier Eier. Beide leben in Australien, solange sie nicht an Zoologische Gärten oder sonderbare Menschen auf anderen Kontinenten vertickt…
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Autosuggestion

GEWALT IST KEINE LÖSUNG. GEWALT IST KEINE LÖSUNG. GEWALT IST KEINE LÖSUNG. GEWALT IST KEINE LÖSUNG. GEWALT IST KEINE LÖSUNG. GEWALT IST KEINE LÖSUNG. GEWALT IST KEINE LÖSUNG. GEWALT IST…
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Wer bleibt?

Wenn die Zukunft schon noch mehr Sozialdarwinismus befürchten lässt, können sich die vermeintlichen Leistungsträger vielleicht mal vergewissern, dass Darwins «Survival of the Fittest» (bzw. zuerst «Means of Natural Selection») nicht das Überleben der stärkeren Individuen meint, sondern das derjenigen, deren Grad der Anpassung an die Umwelt vorteilhafter ist. (Bzw. das derjenigen, bei denen es trotz widriger Umweltbedingungen reproduktiv trotzdem bessert flutscht.)

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Kostenlose Politikberatung

Statt dem Weltschmerz besorgter «Bürger_innen» zu lauschen und ganz feuchte Augen zu bekommen und daraufhin die eigene Politik ausgerechnet an den Ich-Schwächsten auszurichten, könnten progressive Kräfte ja auch den zehn…
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Staatliche Maschine zur Auffindung unreinen Blutes

Und: Welches Blut haben Sie? Dürfen Sie überhaupt hier sein?

Vor zehn Jahren, Abdullah Gül war gerade Präsident der Türkischen Republik geworden, wurde er aus Reihen der «oppositionellen» CHP angegriffen. Er hatte einen Aufruf zur Entschuldigung für den Genozid an der armenischen und assyrischen Bevölkerung des Osmanischen Reiches nicht verurteilt. Insbesondere die damalige CHP-Abgeordnete Canan Arıtman sah dies darin begründet, dass Adviye Gül (die Mutter des Präsidenten) in Wahrheit Armenierin gewesen sei. Dies sollte bedeuten: Abdullah Gül ist für das Amt des Staatspräsidenten nicht geeignet. Gül verklagte sie und bekam Recht. Die einen meinten «Armenischsein» sei beleidigend, die anderen ließen gerichtlich feststellen, dass es sich dabei um eine strafbewehrte «Verleumdung» handele.

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Genozid? Welcher Genozid?

Der Genozid an der armenischen Bevölkerung des Osmanischen Reiches begann am 24. April 1915 mit der Verfolgung von Intellektuellen in İstanbul, die Innenminister Talaat Paşa angeordnet hatte. Bei einer der…
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Çekemeyenler Çatlasın

Ich habe nicht prinzipiell etwas gegen das Manipuliert-Werden. Wenn Manipulation gut gemacht ist, lasse ich mich gern manipulieren. Manchmal denke ich dann sogar, dass ich gar nicht manipuliert worden bin,…
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Gute-Absichten-Bla-Bla

Die Versuche, den ganzen Unsinn in der Welt zu einer «Realität» zu rationalisieren, sind ein bisschen wie die Neuauflage des oft gescheiterten Experiments, einen Roman zu schreiben, der «Trost spendet»…
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Die Aufregung über die Wahl des Bundespräsidenten, die keine Wahl sei, weil alle schon wissen, was rauskommt, finde ich noch langweiliger als die Vorstellung, dass dieses absurde Amt überhaupt existiert.…
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Die dumme Rede von «Merkels Staatsversagen»

Es grassiert dieses Wort, das mit der Realität nichts – zumindest mit meiner Realität gar nichts – zu tun hat, auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Ich halte es für verwerflich. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Die Bundesregierung ist, inklusive der Bundeskanzlerin, ausgesprochen «erfolgreich» darin, dieses Land zu «managen».

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«Wo kommen Sie eigentlich ursprünglich her?»

Sagen wir mal – rein hypothetisch –, die Bundesrepublik würde sich als Nachfolgestaat des Deutschen Reiches inklusive seiner nazistischen Epoche verstehen. Wie erklärt sich dann die Einteilung von Menschen(gruppen) nach polizeilichem Augenschein (also Phänotyp) in (potentiell) schädliche Mitglieder der Gesellschaft und die Einschränkung ihrer Grund- und Freiheitsrechte?

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Gehaltvolle Frage zum Sonntag

Seit geraumer Zeit (ca. 2013) wirbt eine Liebes-Vermarktung mit dem Slogan, dass sich alle elf Minuten ein Single über sie verliebe. Wenn sich die Frequenz in ca. drei Jahren trotz penetranter Bewerbung nicht signifikant verbessert hat, stellt sich die Frage, warum die eigentlich so viel Geld da reinstecken… Warum verliebt sich da nicht alle zehn Komma vier sieben Minuten ein Single?

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Manche haben es wirklich schwer

Ich bin tatsächlich → in einem «Umfeld» aufgewachsen, «wo kein Deutsch gesprochen wird» («Parallelwelt»). Offenbar muss ich der segregierenden Wohnungs- und Bildungspolitik der 1980er und 1990er nachträglich dankbar dafür sein. Sie hat sie mich vor einer «Integration» in die Gemeinschaft dieser Kackbratze (ohne Anführungszeichen) und ihrer «linken» Rhetorik bewahrt. Wenn Wagenknecht sagt: «Es können nicht alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen», meint sie nicht:

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Ich bin nicht «Deutschland»

Die neuerliche Lektüre von Daniel Goldhagens «Ordinary Germans» (in meiner Übersetzung nicht «gewöhnliche», weil richtiger: ordinäre Deutsche) führt zu diesem Zwischenstand: Kein «anderes», kein «bessres» und auch kein «neues» Deutschland mehr für mich, danke. Ich war selbst nie «Deutschland» noch «Volk», hatte mir aber eine gewisse Einfältigkeit gegenüber Leuten mit nationallibidinöser Bindung angeeignet, wenn sie sonst noch die eine oder andere Latte am Zaun haben.

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Ach, die guten alten Zeiten…

«Deutschland und die SPD gehören zusammen», heißt es im → Beschluss des Präsidiums. […] Gabriel kündigt nun in seinem Papier eine weitere «Dialogoffensive» [mit den PEGIDA] an. Die Sorge vor «Überfremdung» dürfe…
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Pegida fiel nicht vom Himmel

Rezension zu Inva Kuhn (2015): → Antimuslimischer Rassismus. Auf Kreuzzug für das Abendland. Köln: → PapyRossa.
110 Seiten, Broschur
ISBN: 978–3–894–38560–0 (lieferbar)

Die Rezension ist erschienen in: → kritisch-lesen.de, Ausgabe 35 («Lesen und Sterben») vom 7. April 2015.

Eine kurze Einführung verortet antimuslimischen Rassismus im Rahmen rassistischer Kontinuitäten und im Kontext (geo-) politischer Interessen.

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#IchBinBegeistert

Das erste Mal habe ich von «Wir sind alle Dies-und-Das» als Massenmobilisierungsslogan gehört, nachdem Hrant Dink in İstanbul ermordet wurde. Plötzlich kam der Slogan auf «Wir sind alle Hrant»/«Wir sind…
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Problem: Lösung


Ich möchte der Firma Ferrero empfehlen, soziale Netzwerke wie Facebook zu nutzen, um die gefühlt 427 Jahre alte Frage, ob es sich bei ihrem Produkt «Duplo» um die längste Praline der Welt handele, endlich in einer automatisierten Befragung repräsentativ beantworten zu lassen. Das vermutlich zweitwichtigste Problem des hiesigen Werbefernsehens könnte dann endlich den Raum bekommen, der ihm zukommt. Meines Wissens sucht Deutschland nämlich schon genauso lang den Superstar. Offenbar lassen sich beide Angelegenheiten parallel nicht lösen.

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